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Pressespiegel

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Eigens verfasste Presseartikel:

 

 

Sammelaktion: Deckel gegen Polio

Deckel gegen Polio – Euer Müll rettet das Leben anderer

Wie das WEG hilft, Polio zu bekämpfen

 

Sie landen im Allgemeinen als Abfall im Gelben Sack oder sogar in der Mülltonne, obwohl sie einen relativ hohen Wert haben: Die Schraubverschlüsse von Tetrapacks, Getränkeflaschen und Co. Sie bestehen nämlich aus Materialien, die ähnlich wie Rohstoffe wiederverwertet werden können.

Diese Tatsache macht sich der gemeinnützige Verein „Deckel drauf e.V.“ zu nutze, um eine Krankheit namens Polio – besser bekannt unter Kinderlähmung – in der dritten Welt und in Schwellenländern zu bekämpfen. In Deutschland wird jeder Säugling dagegen geimpft und dementsprechend ist diese Krankheit bei uns ausgerottet. In der Dritten Welt dagegen sterben auch heute noch täglich viele Menschen an dieser heimtückischen Krankheit oder tragen schwere gesundheitliche Einschränkungen davon. Etwa 500 Stück an Schraubverschlüssen ergeben 1kg Plastikschrott, den wir oftmals einfach achtlos in unseren gelben Säcken entsorgen. In den Händen von „Deckel drauf e.V.“, der den „Müll“ verkauft, wird für 1 kg Schraubverschlüsse genau der Erlös für eine Impfung gegen diese Krankheit erzielt und kommt dann vor allem Kindern in der Dritten Welt bzw. in Schwellenländern zugute.

Im Januar diesen Jahres hat die SMV des WEGs beschlossen, dieses Projekt tatkräftig zu unterstützen. Kurzerhand wurde ein Sammelbehälter für Plastikverschlüsse gebastelt, der seinen Platz in der Aula der Schule gefunden hat und seither  fleißig von der Schülerschaft und auch den Lehrkräften gefüllt wird.

Und die Bilanz am Ende des ersten Sammelhalbjahres kann sich durchaus sehen lassen: Knapp 100 kg der „wertvollen“ Deckel kamen zusammen, was in etwa einer Menge von 50.000 Deckeln entspricht und somit 100 Impfungen ermöglicht.

(Marco Utz, Alexandra Losert)

(Foto: Herr Grabmeier)

Big Challenge am WEG

Wenn ein Test herausgegeben wird oder die Zeugnisse anstehen, ist die Aufregung groß, schließlich hängt doch mehr als einmal das Fortkommen in der Schule, die Frage nach Bestehen oder Nichtbestehen der Jahrgangsstufe davon ab. In jedem Fall aber empfinden Nico Normalschüler und Nicole Normalschülerin das Papier, das sie da zurückbekommen, nicht als eine Auszeichnung oder Siegerurkunde (man redet hier schließlich nicht von den Bundesjugendspielen). Einige verziehen sich verschämt ihn „ihre“ Ecke, wenn der Lehrer oder die Lehrerin ihnen den Test ausgehändigt haben, und sind für den Rest des Tages schlecht zu erreichen.
Eine ganz andere Szene gab es dagegen kürzlich am Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium zu bestaunen: Tatsächlich, hier wurden Schüler, die an einem Englisch-Test teilgenommen hatten, für ihre überdurchschnittlichen Ergebnisse in einer Feierstunde in der Aula vom Schulleiter Dr. Richard Kifmann höchstpersönlich geehrt. Der Gipfel: Besagte Schüler hatten gar freiwillig an diesem Test teilgenommen, statt am Tag der Schulaufgabe zähneknirschend ins Klassenzimmer zu marschieren und sich widerwillig dem unvermeidlichen Test zu unterziehen.
Was war passiert? Die „Big Challenge“ war am WEG, lokal organisiert wie bereits in den vorigen Jahren von Studienrätin Dorothea Jakob. Aus den Klassen 5-9 sind vom Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium schon seit Beginn konstant ca. 100 Teilnehmer dabei, die auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Medaillen und Sachpreise einheimsen konnten. Beachtliche, überdurchschnittliche Ergebnisse (bis in die „Top 500“ von deutschlandweit mehreren 10.000 Teilnehmern) erzielten dabei insbesondere die Klassenbesten aus den 5., 6. und 7. Jahrgangsstufen.
Der Wettbewerb „The Big Challenge“ wurde auf Initiative einer Gruppe von Englischlehrkräften in Frankreich am 18. Mai 1999 erstmals veranstaltet. Es handelt sich dabei um einen spielerischen Englischwettbewerb in verschiedenen, lernstufenabhängigen Schwierigkeitsgraden. Er besteht aus jeweils 45 Multiple-Choice-Fragen zu Wortschatz, Grammatik, Phonetik und Landeskunde.
Es gibt ihn heute in 7 Ländern: Frankreich, Deutschland, Österreich, Spanien, Schweden, Polen und die Niederlande. Die deutsche Variante wird seit 2005 durchgeführt. „The Big Challenge“ ist also ein europäisches Event und hat dafür im Jahr 2014 das European Language Label erhalten. Europaweit nahmen in diesem Jahr 600.000 Schüler und Schülerinnen teil.
Das Ziel des Big Challenge-Wettbewerbs ist, möglichst viele Schülerinnen und Schüler für das Fach Englisch zu begeistern und zu ermutigen – das dürfte für das WEG als mehr als gelungen zu bezeichnen sein.

(Jörg Weese)

Fotos: Ehrung der Teilnehmer an der „Big Challenge-Wettbewerb; mit im Bild: Schulleiter Dr. Richard Kifmann (rechts), Organisatorin StR Dorothea Jakob (links)

Fotos: Ehrung der Teilnehmer an der „Big Challenge-Wettbewerb; mit im Bild: Schulleiter Dr. Richard Kifmann (rechts), Organisatorin StR Dorothea Jakob (links).

Linkes Bild: Miitelstufe

Rechtes Bild: Unterstufe

Golfmannschaft des WEG als Bezirkssieger zum Landesfinale

In der Sportart Golf durfte die Schulmannschaft des Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasiums Schwabach im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ als Bezirkssieger aus Mittelfranken in das Landesfinale nach Eichenried einziehen.

Bei strahlendem Sonnenschein erzielte das Team mit Tobias Dann, Nico Hambauer, Jonas Greiner und Jonathan Budnick bei erstklassiger Konkurrenz auf dem 18-Loch-Parcour vor den Toren Münchens den siebten Rang. Doch neben dem sportlichen Erfolg war es für die Schüler auch ein Erlebnis, auf dem Golfplatz spielen zu dürfen, auf dem bei den BMW International Open, dem Golfturnier der European Tour, Golfgrößen wie Martin Kaymer, der amtierende Masters-Champion Danny Willett oder der Ryder-Cup-Star Henrik Stenson vor rund 60 000 Zuschauern ihre Bälle schlagen. (Text & Foto: Janina Hitz)

Tag der offenen Tür 2017

Hinter den Kulissen – ganz ohne Backstage-Pass

Sie sind begehrt, aber nur die wirklich Privilegierten – oder allenfalls die glücklichen Gewinner von Preisausschreiben – bekommen sie: Backstage-Pässe, um bewunderten Musikern und sonstigen Künstlern einmal ganz nahe zu sein, ihnen bei der „Arbeit“ direkt über die Schultern zu schauen statt sie nur auf einer gefühlt kilometerweit entfernten Bühne zu erahnen. Ähnliches war geboten, als das musische Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium in der Haydnstraße zum zweiten Mal Interessierte, Eltern, Freunde und mögliche zukünftige Schüler (speziell für diese gab es eine „Sprechstunde“ mit den jetzigen Fünften) zum Tag der Offenen Tür am 18. Juli von 9:45 bis 12:45 Uhr einlud.

Die Schüler der 5. bis 10. Klassen am WEG widmeten sich an diesem Tag in unterschiedlichsten Projekten und Unterrichtseinheiten dem Motto des Tages: „UnterWEGs“ – und das konnte man durchaus wörtlich nehmen, denn viele der Beiträge versetzten die Besucher buchstäblich in fremde Länder oder gar andere Welten:

Ins alte Ägypten ging es mit der Klasse 5a – die aus Ton gefertigte Totenmaske des Tut-Ench-Amun, ein in mehrerlei Hinsicht „kultisches“ Objekt von weltweiter Berühmtheit, stellte das Objekt der Begierde hier dar.

Andere Zeitreisen im doppelten Sinne – zurück in die eigene Schulzeit, aber auch, im Rahmen einer Deutschstunde zum Thema „ausgestorbene Wörter“, in die Sprachgeschichte – waren geboten, wo Eltern dem Unterricht der Kinder beiwohnen und sich sogar einbringen konnten. „Offene Klassenzimmer“ ermöglichten aber auch einen Blick in die andere Richtung, also ihre mögliche Zukunft, für potenzielle neue Schüler des WEG.

Fernab von Transformers und sonstigen futuristischen Killermaschinen präsentierte sich der Robotik-Kurs, der die sportliche Seite der Roboterprogrammierung vorstellte.

Glücklicherweise nur zu Demonstrationszwecken gebraucht wurde die Schulsanitäter-Truppe des WEG. Bei ihnen konnte man fachkundige Schülerinnen und Schüler in einem kleinen Quiz testen lassen, ob man selbst noch über die nötigen Grundkenntnisse in Erster Hilfe verfügt – und selbige gleich auffrischen.

Eine Tour über das Schulgelände und -gebäude konnte mit Führung oder auch auf eigene Faust mit Karte stattfinden und mit kulinarischen Gebüssen enden: beispielsweise mit „live“ zubereiteten internationalen Spezialitäten des Wahlunterrichts „Kochen“ unter der Leitung von Doris Braun. Die allerorten angebotenen „Insekten-Muffins“ entpuppten sich dann glücklicherweise als auch halloweentauglicher Gag der Klasse von Dorothea Jakob, die – quasi als Begleitprogramm zu ihrer Schullektüre „Die Wanze“ – Besucher dazu animierte, Muffins mit Hilfe diverser süßer Materialien zu Marienkäfern, Spinnen und ähnlichem Getier mutieren zu lassen.

Die Naturwissenschaftler dagegen boten Kurioses aus der „molekularen Küche“ und überhaupt zeigten die naturwissenschaftlichen Fächer, in denen Schülerinnen und Schüler des WEG in den letzten Jahren immer wieder hervorragende Leistungen erbracht haben, deutliche Präsenz.

Dennoch durften diverse Auftritte und Vorführungen der musikalischen Ensembles als besonderes Aushängeschild der Schule nicht fehlen. Außerdem war es den jungen und erwachsenen Besucherinnen und Besuchern möglich, einen Blick und vor allem Höreindrücke aus den geheimnisvollen „Musikzellen“ zu erhaschen, deren „Bitte nicht stören“-Schilder abgehängt oder umgedreht waren: Offene Proben sowie Einzel- und Gruppenunterricht luden zum akustischen „Schnuppern“ ein. Ein weiteres „Highlight“ auf dem künstlerisch-gestalterischen Sektor war außerdem eine offene Theaterprobe der schon legendären „Hexe von Schwabach“ unter der Leitung von Hannes Koch; die Inszenierung wird im Sommer erneut mehrmals öffentlich präsentiert.


Text: J.Weese

Fotos: A. Baumgärtel

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