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Exkursion der Klasse 8c zum „Eine-Welt-Laden“ in Schwabach

Letzte Woche besuchten wir, 31 SchülerInnen der Klasse 8c und unser Geographielehrer, Herr StRef Felix Schwarzbold, den „Eine-Welt-Laden“ Schwabach, um mit der Geschäftsführerin Ingrid Ittner-Wolkersdorfer über den sogenannten „Fairen Handel“ zu sprechen und unser Wissen aus dem Unterricht zu vertiefen.

Begrüßt wurden wir mit einem Spiel, bei dem wir bestimmte Schätzungen zur Weltbevölkerung und Weltwirtschaft abgeben mussten und uns gleichzeitig auf die dafür vorgesehenen „Kontinente“ stellen mussten, die Frau Ittner anschaulich in ihrem Geschäft „ausgelegt“ hat. So konnten wir feststellen, dass Europa zum Beispiel nur rund 10% der Erdbevölkerung ausmacht, dass es dort aber das höchste Welteinkommen gibt. Zwar würde sich das, nach Einschätzungen Frau Ittners, durch den Wirtschaftsaufschwung vor allem in den asiatischen Ländern schnell ändern, jedoch seien Gebiete wie Lateinamerika immer noch wirtschaftlich schwach und bedürfen der Hilfe, z.B. durch den fairen Handel.

Unterstützt wird der faire Handel heute vor allem durch die GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt), eine der größten Importgesellschaften Europas. Auch die Eine-Welt-Läden beziehen ihre Waren bei der GEPA.
Die Qualitätsstandards der Produkte des fairen Handels sind sehr hoch, versicherte uns Frau Ittner. Dass sich diese Qualität nicht nur auf den Preis, sondern auch auf den Geschmack der Produkte auswirkt, hat uns Herr Schwarzbold in einer Geographiestunde am Beispiel der Schokolade gezeigt.

Durch vertragliche Garantie werden Festpreise für die Waren der Hersteller festgelegt und diese Verträge gelten dann mindestens ein Jahr lang, was zu einer gewissen, wirtschaftlichen Stabilität auf Seiten der Produzenten führt.
Hauptprodukte des fairen Handels sind v.a. viele Kaffee- und Teesorten, aber auch Kakao, der mit zu den wichtigsten Importgütern vieler Nationen gehört.
Die Eine-Welt-Läden sollen jedoch auch zum bewussten Einkaufen bewegen, was durch die hohe Transparenz der Produkte gewährleistet wird. Wer sich auch für den fairen Handel einsetzen möchte, kann einfach im Eine-Welt-Laden im Evangelischen Haus Schwabach vorbeischauen.

Julian Wechsler (8c)

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