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Geocaching – eine digitale Schnitzeljagd durch Schwabach

„Geocaching“ – ein Hobby, das seit einiger Zeit auch hier bei uns großen Anklang gefunden hat. Mit Hilfe eines GPS-Gerätes, in das man die genauen geographischen Koordinaten eines Ortes eingibt, können sogenannte „Caches“, also geheime Verstecke, aufgespürt werden. Diese Caches bestehen meist aus einfachen Plastikbehältern unterschiedlicher Größe, die kleine „Schätze“ zum Tauschen enthalten und sind an den unglaublichsten Stellen versteckt: in einem Vogelhäuschen, in einer Baumritze oder hinter einem Straßenschild. Geocaching –  eine digitale Schatzsuche für Groß und Klein.

Der Umgang mit GPS-Geräten als „neueste Medien“ spielt im Erdkunde-Unterricht eine große Rolle und soll die Schüler damit vertraut machen. So planten wir – die Klasse 5e und 5d samt Herrn Ponath und dem ganzen Erdkunde-Seminar – eine Exkursion und machten uns auf in die Schwabacher Innenstadt, um diese durch eine eben solche digitale Schnitzeljagd zu erkunden. Die Schüler mussten, in Gruppen aufgeteilt, mit Hilfe der GPS-Geräte verschiedene Punkte in der Innenstadt aufsuchen und dort Rätsel lösen und Aufgaben erfüllen. Sie fanden so viele interessante Informationen über ihre Heimat Schwabach heraus und lernten diese besser kennen. Hättet ihr gewusst, dass sich die Goldschläger nur wegen des für das Goldschlägerhandwerk passenden Klimas hier in Schwabach niedergelassen haben oder dass Schwabach vor 300 Jahren von einem verheerenden Hochwasser heimgesucht wurde? Eine kleine Pause im Eiscafé durfte natürlich nicht fehlen und so machten wir uns nach 3 Stunden Schatzsuche vollgepackt mit Caches – „Geheimnissen aus Schwabach“ wieder auf den Weg zur Schule.

StRefin Mirjana Meyer

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