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Moschee-Besuch am 22. Juli 2009

Als wir (Klasse 7a und e mit unseren Religions- und Ethiklehrern) uns am Morgen am Schwabacher Bahnhof trafen, waren alle sehr gespannt, was uns erwarten würde, denn fast niemand war schon einmal in einer Moschee. Nach unserer Ankunft in Nürnberg liefen wir ein kurzes Stück und waren da. Allerdings war es keine "richtige" Moschee, die wir besuchten, sondern die Begegnungsstätte Medina e.V.

Im Gebäude mussten wir zuerst unsere Schuhe ausziehen, damit die vielen verschiedenen Teppiche dort sauber blieben. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Gruppe, in der ich war, wurde zuerst in einen Raum geführt, wo schon eine deutsche Muslimin saß. Nachdem wir uns alle vorgestellt hatten, erzählte und fragte sie uns zuerst einige Dinge über den Islam, dann zeigte sie uns Bilder von Mekka, verschiedenen Moscheen etc. Danach bekam dann jeder noch ein Glas schwarzen türkischen Tee und Kekse, welche uns allen gut schmeckten.

Im Anschluss daran tauschten die beiden Gruppen und meine Gruppe wurde von einem Mann in einen Nebenraum geführt, der als kleine Moschee diente. Dort sahen wir uns erst einmal um und der Mann erklärte uns den Zweck verschiedener Gegenstände. Ein Junge durfte dann kurz den Imam (Vorbeter) spielen und wir erfuhren interessante Dinge über das Beten bei den Muslimen. Später zogen wir uns alle typisch islamische Gebetskleidung an: Lange Gewänder, die Jungen Hüte und die Mädchen Kopftücher. Damit ausgestattet zeigte uns der Mann am Beispiel zweier Jungen, wie Männer und Frauen in der Moschee beten, besser gesagt wie sie sich dazu bewegen. Anschließend beteten wir so alle zusammen und bekamen noch Gebetsketten, mit denen wir versuchten, einem Moslem nachzubeten. Als Belohnung gab es für alle weitere Kekse.

Wir alle kennen uns deshalb jetzt besser mit dem Islam aus, haben sehr viel über diese Religion gelernt und hatten außerdem viel Spaß.

Anja Ehrhardt


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