Der Sommernachtstraum

Vier Mal wurde eine Dreierhochzeit gefeiert! Vier Mal gab es Elfenstreiche!

Vier Mal hieß es: „stirb…stirb…stiiiiirb!!!!“

Der Grundkurs ‚Dramatisches Gestalten’ des WEG führte Shakespeares „Sommernachtstraum. Eine Dreierhochzeit“ vor insgesamt ca. 1400 Zuschauern viermal auf.

Nach den Publikumserfolgen an den Literaturtagen im März versetzte sie der Gk „Dramatisches Gestalten“ des Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasiums nach dem Abitur ein letztes Mal hinein in die verzauberte Welt der Elfen, in die romantischen Erlebnisreigen der Hochzeitspaare und in das tragische Sterben der Schauspieler.

Die Rahmenhandlung bildete die Dreierhochzeit von Hippolyta und Theseus, Hermia und Lysander, sowie Helena und Demetrius. Zu Ehren ihrer Hochzeit wurde von einer engagierten Schauspieltruppe das Stück „Pyramus und Thisbe“ vorgeführt. Doch bevor die Schauspieler ihr künstlerisches Sterben vollziehen konnten (vielleicht können sie sich noch an die etappenweise Selbsttötung des Zettels erinnern?!?), wurde von den Hochzeitspaaren ihre verwirrende Liebesgeschichte selbst noch einmal nachgespielt. Es begann mit dem Vorhaben Hermias Lysander zu heiraten. Demetrius, der von Helena geliebt wurde, stellte aber Hermia nach. Wer sollte da noch durchblicken?? Die Untertanen (Puck) des Elfenkönigs Oberon behielten jedenfalls nicht den Überblick. Diese sollten nämlich mit einer Zauberblume der Elfenkönigin Titania einen Denkzettel verpassen. Dieses Vorhaben misslang und am Ende stand Hermia plötzlich ohne Mann da und Helena hatte zwei. Einer zuviel, oder??? Und Titania verliebte sich in einen Esel, der sich „zufällig“ als Zettel aus der Schauspieltruppe herausstellte. Nun war die Verwirrung perfekt, doch am Ende bekam jeder das, was ihm gehörte.

Hannes Koch

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