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Altenheimbesuchsdienst

Seit dem ersten Advent 2003 gibt es die Begegnung von Jung und Alt in der wechselnden Gruppie­rung des Altenheimbesuchsdienstes, wobei einzelne SchülerInnen ihr jahrelang die Treue halten. Ausscheidende AbiturientInnen sind dabei immer ein schmerzlicher Verlust.

Begonnen hatte das ganze Unternehmen mit einer persönlichen Betreuung einzelner SchülerInnen, die darin bestand, den Altenheimbewohnern vorzulesen, sich als Spielepartner anzubieten oder mit den SeniorInnen Gespräche zu führen. Da die SchülerInnen am liebsten aber in der Mittagszeit ihren Besuch antraten, wenn die SeniorIn­nen gern schliefen, hat es sich als praktikabler erwiesen, die Besuchszeit auf den späteren Nachmit­tag zu verlegen. Außerdem ist es besser, das ganze Altenheim als Publikum zu haben – was seit etli­chen Jahren in Form von halbstündigen Musikdarbietungen geschieht.

Im Grunde genommen sind es kleine „Konzerte“, liebevoll von den SchülerInnen vorbereitet und durchgeführt. Der Kreis der Ausführenden besteht im Fall der Vollbesetzung jedes Schuljahr aus zwölf SchülerIn­nen; verbindende Worte spricht die Leiterin der Gruppe, Frau Gottfried, die SchülerInnen mit ihren jeweiligen Darbietungen vorstellend. Dazwischen rezitiert sie verschiedenartige Gedichte. Ab und zu gesellt sich als Überraschungsgast auch ein Zauberer unter die Musizierenden.

Die Gastfreundschaft erfährt auch einen „bleibenden“ Eindruck, weil für jeweils ein Schuljahr von SchülerInnen gemalte Bilder die Gänge zieren, die im folgenden Schuljahr durch andere Bilder wie­der ausgetauscht werden. Die Aufnahme des Altenheimbesuchsdienstes ist jeweils sehr herzlich. Die SeniorInnen sind sehr dankbar über die Abwechslung – und über das Kinderlachen, das für kurze Zeit Farbe in ihr Heim bringt.

Überraschungsbesuch in Altenheim St. Willibald

Überraschenderweise bekamen die Seniorinnen und Senioren vom Caritas-Altenheim St. Willibald vom Nikolaus Besuch. Am Schluss der musikalischen Darbietung von SchülerInnen des Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasiums besuchte Nikolaus die rund 100 SeniorInnen, die teils im Foyer, wo sie der Musik lauschten, teils auf ihren Zimmern die kleinen Päckchen entgegennahmen.

Gabriele Gottfried, Leiterin des Altenheimbesuchsdienstes



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