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Das Vororchester des WEG - gemeinsam zum Erfolg

Freitag, 12.45 Uhr - für viele Schüler des WEG bedeutet dies: endlich Wochenende !! Nicht so für die Mitglieder einiger musikalischer Ensembles wie Orchester, Big Band, großer Chor und - dem Vororchester! Eifrig werden Stühle und Notenständer im Musiksaal bereitgestellt sowie Noten und Instrumente ausgepackt. Anschließend tauscht man mit dem Pultnachbarn oder anderen Anwesenden die letzten Neuigkeiten der abgelaufenen Woche aus und verzehrt schnell noch den mitgebrachten Pausensnack.

Ist dies beendet, beginnt meist ein wildes Durcheinanderspielen der mitgebrachten Stimmen (die noch schnell geübt werden müssen) oder man spielt sich gegenseitig Stücke aus dem Instrumentalunterricht vor - dies alles auf noch ungestimmten Instrumenten (aber dies ist in den meisten Profi-Orchestern ja auch nicht anders).

Neu eingetretene Schüler sehen sich dieses Treiben zunächst oft etwas verwundert an, machen dann aber begeistert mit, sobald sie Noten erhalten. Sie werden im Allgemeinen auch schnell in das Orchester integriert, denn es setzt sich aus den verschiedenen Jahrgangsstufen von 5 – 10 zusammen und sehr selten sitzen 2 Mitglieder aus der gleichen Klasse zusammen. Man ist natürlicherweise gezwungen, sich musikalisch mit dem Pultnachbarn zusammenzutun, was andererseits die sprachliche Kommunikation wiederum erleichtet.

Über den Probenalltag will ich an dieser Stelle nicht viel erzählen - dass man immer wieder verbessern, ermahnen, erinnern und (wenn nötig) mit lustigen oder flapsigen Sprüchen motivieren muss, versteht sich beinahe von selbst. Für jedes Mitglied zählt meines Erachtens letztlich das Gefühl, gemeinsam mit vielen anderen etwas schaffen zu können und zum Gelingen dieses Zieles mit seiner persönlichen Leistung dazu beizutragen.

Das gilt sowohl für die wöchentlichen Proben als auch verstärkt für die Probentage in der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg, wo man dieses Gemeinschaftserlebnis noch intensiver über Klassengrenzen hinweg und ohne sonstige schulische „Belastungen“ erleben kann. Vom Ergebnis der Arbeit kann sich jeder bei den Konzerten selbst ein Bild machen.

Um in diesem Ensemble mitspielen zu können, sind einige musikalische und technische Fertigkeiten auf dem Instrument nötig, die ich in einem kleinen Vorspiel teste. Manchmal genügt ein Vorspiel, manchmal braucht es auch mehrere Anläufe, um erfolgreich zu sein. Also keine Angst vor kleineren Hürden, die kann man mit überlegtem Üben leicht überwinden.

Euer Einsatz bitte: zwei - drei - vier …

Adelheid Liebl

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