Auf den Spuren der Römer.

Am Montag, dem 13. Juli 2025, machte sich die Klasse 6b zusammen mit ihren Latein- und Geschichtelehrerinnen auf nach Weißenburg. Mit dem teilrekonstruierten Kastell Biriciana, einer beeindruckend erhaltenen römischen Thermenanlage und dem größten römischen Schatzfund in Deutschland gilt Weißenburg als Römerstadt par excellence. Hier, wo einst das römische Reich an Germanien grenzte, gibt es einiges an Spuren und Schätzen aus der Zeit der Römer zu entdecken.
Unsere erste Station waren die Kastell-Ruinen. Die Mauerspuren auf dem Boden ließen die Größe des einstigen römischen Militärlagers erfahrbar werden und waren zugleich ein perfekter Ort für uns, um uns hier bei römischen Spielen auszupowern.
Als wir genug geschwitzt hatten, ging es weiter zur Besichtigung der Überreste der römischen Thermenanlage. Hier haben die Römer im Übrigen nicht nur geschwitzt. Es gab neben dem Warm- auch ein Kaltwasserbecken; man kam hierher zur Wellness und Körperpflege, für Fitnessübungen und kleinere medizinische Behandlungen und die Thermen waren der Ort, wo man – im doppelten Wortsinn – Geschäfte machte. Unser Guide wusste nicht nur einiges über die erstaunlich gut erhaltene Thermenanlage oder das Hypokaustum, die besondere römische Fußbodenheizung, zu berichten, sondern hatte auch die ein oder andere spannende Anekdote auf Lager. So wurde nicht nur die Fortschrittlichkeit der Bauleute von vor 2000 Jahren deutlich, man konnte sich so auch gut vorstellen, wie lebendig es hier zuging.
Spannende Einblicke in das römische Leben am Limes vermittelte auch die anschließende Führung durch das Römermuseum. Zahlreiche vor Ort gefundene Alltagsgegenstände erzählen hier im Museum von der Geschichte und dem Neben- und Miteinander von Römern und Germanen. Besonders gespannt waren wir auf den legendären Römerschatz von Weißenburg. Ein Lehrer soll bei Gartenarbeiten zufällig auf ihn gestoßen sein und ihn so entdeckt haben. Übrigens war dieser Lehrer ein ehemaliger Lehrer unseres Englischlehrers.
Es gab so viel zu entdecken, dass die Zeit knapp wurde: Für einen Abstecher in die Eisdiele hat es leider gar nicht mehr gereicht, ehe wir wieder die Heimreise nach Schwabach antraten.
Für die Klasse 6b
Antje Möhler





